PRESSE


 

Frühjahrsputz beim Sportverein Maidbronn

Es tut sich was auf dem Sportgelände in Maidbronn. Insgesamt 25 Mitglieder haben angepackt und alle Bereiche von der jahrelangen Ansammlung von Sperrmüll befreit. Das Festzelt wurde aufgebaut. Die Terrasse der Bürgerstube ist wieder nutzbar und wurde für die Sommersaison liebevoll hergerichtet. Die Rasenplätze erfuhren dringend notwendige Pflegemaßnahmen. Adolf Frey hat die vorbereitenden Maßnahmen zur Installation neuer Schlösser auf dem gesamten Sportgelände abgeschlossen und das Wappen des SV Maidbronn erstrahlt im neuen Glanz.

Der gesamte Vorstand unter der Leitung des Bereichsvorstandes Infrastruktur, Robert Meißner (Foto), hat sich vorgenommen in den nächsten Wochen und Monaten die noch offenen Baustellen zu schließen. Der nächste Augenmerk gilt der Ertüchtigung der Verkaufsbuden auf dem Festplatz in Vorbereitung des Sportfestes vom 17.-20. Juli 2015. Der Vorsitzende, Roland Stengl, würde sich freuen, wenn alle wieder so toll mitziehen.

 

Sportverein Maidbronn unter neuer Führung

Die Mitglieder des SV Maidbronn haben seit wenigen Wochen eine neue Führungsmannschaft mit dem 53-jährigen Berufsoffizier Roland Stengl als neuem Vorsitzenden an der Spitze.

Insgesamt vier Vorstände für die Bereiche Infrastruktur (Robert Meißner), Verwaltung (Oliver Voll), Finanzen (Florian Fischer) und Sport (Wolfgang Laug) leiten nun die Geschicke des Vereins.

Mit weiteren 12 Beiräten will das Führungsteam den über Jahre entstandenen Investitions- und Reformstau abbauen. Erste Projekte sind in Planung. Mit der Wiedereröffnung der Bürgerstube am 01.04.2015 konnte ein wichtiges Vorhaben bereits gestartet werden. Im Bereich Infrastruktur sollen die Liegenschaften (z.B. Verkaufsstände) mittelfristig modernisiert und die Ausstattung (z.B. Bürgerstube) den gestiegenen Ansprüchen der Mitglieder angepasst werden. Die Verwaltung muss sich der Herausforderung der Bürokratisierung des Vereinswesens stellen. Eine neue Homepage soll dem Verein auch im Internet ein neues Gesicht geben. Florian Fischer sorgt sich als stellvertretender Vorsitzender neben dem Bereich Finanzen um die Geschäftsführung der Bürgerstube. Im Bereich Sport gilt es den Aufstiegsambitionen der Fußballsenioren in der Spielgemeinschaft mit der DJK Gramschatz einen angemessenen organisatorischen Rahmen zu geben sowie durch attraktive Sportangebote (z.B. Nordic Walking) neue Mitgliederschichten zu erschließen. Der zunehmenden Alterung der Gesellschaft gilt hierbei ein besonderes Augenmerk. Mit der Wahl von Klaus Rattinger zum Jugendabteilungsleiter hat die Sportjugend im Beirat des Sportverein Maidbronn eine starke Stimme erhalten.

Mit seinen Abteilungen Faschingsgilde, Fußball, Gymnastik und Tischtennis möchte der Sportverein Maidbronn 1964 e.V. künftig Tradition und Moderne, Alt und Jung im Rahmen von sportlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen zusammenführen. An dieser Stelle sei deshalb an das Wirtshaussingen am 24.04.2015 um 19:00Uhr erinnert. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Beiräte: Bernhard Weidner, Michael Scheller, Stefan Mücke, Walter König, Martina Feser, Nadine Kordmann, Marc Krätzer, Matthias Schmelzeisen, Klaus Rattinger, Uwe Rothemel, Anita Senger, Roland Flurschütz sowie Vanessa Hartlieb (Jugendvertreterin), Hort Lochner (Ehrenvorsitzender/Seniorenvertreter).

 


Gründungsmitglied Herbert Wollny verstorben

Am 04.11.2014 fand in Maidbronn die Urnenbeisetzung unseres Gründungsmitgliedes Herbert Wollny statt. Horst Lochner, Wolfgang Laug, Marliese Hart und Roland Stengl waren mit unserer Vereinsfahne mit Trauerflor vor Ort. Der Vorstand hat eine Blumenschale mit Banner des Sportvereins gestiftet. Mit angemessenen Worten hat Horst Lochner dem Verstorbenen im Namen aller Vereinsmitglieder gewürdigt.

 

Fußballgott schenkt Maidbronn die Meisterschaft

Über 500 Zuschauer sehen den kuriosen 4:3-Sieg gegen Oberdürrbach und eine überaus bemerkenswerte Szene

Von unserem Redaktionsmitglied FABIAN FRÜHWIRTH

FUSSBALL: Entscheidungsspiel um die Meisterschaft in der A-Klasse Würzburg 1

SV Maidbronn – SV Oberdürrbach 4:3 n. E. (1:0, 1:1)

Der Deckel war eigentlich schon drauf, die Meisterschaft so gut wie in der Tasche – Maidbronn durfte sich nach 93 Minuten schon wie ein Meister fühlen, stand längst mit mehr als nur mit einem Bein in der Kreisklasse. Zu überlegen war das Team von Trainer Christian Ott am gestrigen Feiertag vor den offiziell 502 zahlenden Besuchern in Güntersleben gegen Oberdürrbach aufgetreten. Einen Schönheitsfehler freilich gab es, Maidbronn führte im Duell der beiden punktgleichen A-Klassen-Tabellenführer nur mit 1:0. Möglichkeiten besaßen die Kicker aus dem Rimparer Ortsteil in Hülle und Fülle – aber nur Dominic Heck hatte getroffen. Nach 180 Sekunden nutzte der Mittelfeldspieler das Verharren von SVO-Keeper Hatem Touihri auf der Linie, stibitzte sich die Kugel vor Verteidiger Sascha Desbach und netzte ein. „Es gibt Gegner, die liegen unsnicht. Oberdürrbach ist einer davon“, war Ott noch wenige Augenblicke vor dem Anpfiff in die Rolle des Außenseiters geschlüpft. Er tat das, weil seine Schützlinge in der regulären Runde zweimal kräftig Prügel bezogen hatten. Erst 1:5, im Rückspiel 2:5.

Nun aber sah die Maidbronner Fußball-Welt plötzlich ganz anders aus. Oberdürrbach war die Nervosität ebenso anzumerken wie die strapaziöse Saison. „Alles, was noch laufen konnte, hat heute gespielt“, sagte SVO-Spielertrainer Thorsten Schiebe und konnte von Glück reden, wie verschwenderisch der SV Maidbronn mit seinen Möglichkeiten umging: Manuel Roeder (22.), Marco Walter (29.) vor der Pause sowie Andrew Regendantz (52.) und Kevin Laug (56.) nach dem Wechsel ließen die besten Chancen liegen und verpassten es so, der Achterbahnfahrt der Gefühle zu entgehen. Je näher das Ende der regulären 90 Minuten rückte, desto offener agierte Oberdürrbach. Die Schiebe-Schützlinge versuchten alles, doch es sollte nicht sein – die Uhr tickte unweigerlich, als der Zeiger in der dritten Minute der Nachspielzeit dann doch stoppte.

Manuel Kudzus hatte aufs Maidbronner Tor geschossen, den Kasten aber verfehlt. Bezirksliga-Referee Peter Puchta entschied auf Abstoß. Kudzus aber intervenierte, wollte einen Eckball. Den gab es dann auch, weil Maidbronns erst 19 Jahre alter Einwechselspieler Maximilian Troll auf Nachfrage zugab, den Ball doch noch berührt zu haben. „Soll ich etwa lügen? Nein, ich kenne auch die Oberdürrbacher Jungs. Es war eine brutale Situation“, erzählte Troll später. Seine Ehrlichkeit hatte Folgen: Die Ecke verwertete Kudzus zum unverhofften, ja auch irgendwie unverdienten 1:1-Ausgleich. Danach war Schluss – und Troll quälten die Gedanken: „Das kriegst du nicht aus dem Kopf. Diese Aktion hätte uns den Aufstieg kosten können, das hat mich auch in der Verlängerung nicht losgelassen. Letztlich aber hat es der Herrgott gut mit mir gemeint und meine Ehrlichkeit noch belohnt.“

Denn es war das Glücksspiel namens Elfmeterschießen, das über die Meisterschaft entscheiden musste. Die in der Extra-Zeit jetzt optisch überlegenen Oberdürrbach hatten in der torlosen Verlängerung zwei dicke Möglichkeiten (Matthias Dornblut/ 114., Marcel Ixmeier/119.) vergeben, Maidbronns durchgebrochener Harald Fischer war von Steffen Höpstein nur per Notbremse zu stoppen gewesen. Im Elfmeterschießen fanden fünf der zehn Schüsse den Weg nicht ins Tor, Oberdürrbach leistete sich drei Fehlschüsse und damit einen zu viel. „Letztlich war es verdient und wohl auch der Lohn für unsere Ehrlichkeit“, freute sich Ott.

Am Ziel der Träume: Durch den 4:3-Erfolg im Elfmeterschießen gegen den SV Oberdürrbach hat sich der SV Maidbronn die Meisterschaft in der A-Klasse Würzburg 1 gesichert und steigt damit in die Kreisklasse Würzburg 1 auf. Unser Bild zeigt das meisterliche Ensemble: (hinten von links) Patrick Kräml, Stefan Lurz, Co-Trainer Johannes Hermann, Trainer Christian Ott, Marco Walter, Andreas Liepold, Matthias Schmelzeisen, Dominik Heller, Maximilian Troll, Johannes Klein, Abteilungsleiter Florian Fischer, Sportleiter Wolfgang Laug, Kevin Laug sowie (in der Mitte von links) Tobias Ackermann, Niko Scheller, Florian Feser, Marc Kraetzer, Harald Fischer, Manuel Röder, Dominik Heck, Daniel Burkard und (ganz vorne mit der Meisterschale) Tobias Stamm. FOTO: FABIAN FRÜHWIRTH

Die Statistik des Spiels

SV Maidbronn – SV Oberdürrbach 4:3 n. E. (1:0, 1:1)

Maidbronn: Klein – Schmelzeisen – Burkard, Lurz – Kraetzer, Regendantz, Heck, Laug, Roeder – Walter, Fischer. Eingewechselt: Liepold, Ackermann, Troll.

Oberdürrbach: Touihri – Schneider – Desbach, Höpstein – Th. Schiebe, Häußner, Oppel, Wolf, A. Schiebe – Ixmeier, Kudzus. Eingewechselt: Dornblut, Lehmann, Wirth.

Tore: 1:0 Heck (3.), 1:1 Kudzus (90.+3). Elfmeterschießen: Lehmann (Oberdürrbach) scheitert an Torwart Klein, 2:1 Regendantz; Oppel (Oberdürrbach) scheitert an Torwart Klein, Ackermann (Maidbronn) scheitert an Torwart Touihri, Dornblut (Oberdürrbach) schießt übers Tor, Schmelzeisen (Maidbronn) scheitert an Torwart Touihri, 2:2 Ixmeier, 3:2 Walter, 3:3 Schneider, 4:3 Fischer.

Rot: Höpstein (109., Oberdürrbach, Notbremse).

Gelb-Rot: Laug (113., Maidbronn, Foulspiel und absichtliches Handspiel).

Schiedsrichter: Puchta (Eußenheim). Zuschauer: 502 (in Güntersleben).

Der SV Maidbronn ist Meister der A-Klasse Würzburg 1 und steigt in die Kreisklasse Würzburg 1 auf. Der SV Oberdürrbach geht nun in die Relegation. Dort treffen die Oberdürrbacher am Sonntag um 14 Uhr in Heidingsfeld auf den SV Unteraltertheim (Zweiter A-Klasse Würzburg 2). Der Sieger dieser Partie ist Kreisklassist, der Verlierer erhält gegen den SV Geroldshausen/Uengershausen (Tabellen-13. der Kreisklasse Würzburg 1) eine weitere Aufstiegschance. Quelle: Main-Post

Oberdürrbacher Vorteile

Entscheidungsspiel gegen den SV Maidbronn

FUSSBALL (FAF) Entscheidungsspiel um die Meisterschaft in der A-Klasse Wü 1 SV Maidbronn – SV Oberdürrbach (Donnerstag, 15 Uhr, in Güntersleben)

Die einen sind am Ziel, die anderen müssen in der zweiten Verlängerung dieser Saison weiter ihr Glück versuchen: Die Ausgangslage vor dem Gipfeltreffen der beiden punktgleichen A-Klassen-Tabellenführer SV Maidbronn und SV Oberdürrbach auf dem Sportgelände des TSV Güntersleben ist klar. Der Sieger ist Meister und spielt in der neuen Runde in der Kreisklasse, der Verlierer muss dagegen in die Relegation um den Aufstieg ran und hat dabei zwei Chancen. Vor dem Entscheidungsspiel spricht vieles für den SV Oberdürrbach, der beide Vergleiche in der regulären Runde klar für sich entschieden hatte: Das Team von SVS-Trainer Thorsten Schiebe („Beide Teams kennen sich bestens, die Tagesform wird entscheiden“) siegte 5:2 und 5:1. Quelle: Main-Post

 

Die Fußballer des SV Maidbronn II sind souveräner Meister der B-Klasse Würzburg 1

MAIDBRONN (sgs) Die zweite Mannschaft des SV Maidbronn sicherte sich in der B-Klasse Würzburg 1 souverän die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die A-Klasse. Nach 22 Spielen standen für die SV-Kicker 52 Punkte und 88:36 Tore zu Buche. Am Erfolg waren beteiligt (hinten von links): Florian Fischer (Abteilungsleiter), Michael Polreich (Spieler-Trainer), Andreas Liepold, Tobias Kreißl, Alexander Siewitz, Sven Rothenhöfer, Christian Schnitzbauer, Manuel Röder, Andrew Regendantz, Dominik Heller, Marco Scheiger, Benedikt Scheller, Sebastian Flurschütz, Maximilian Troll; (vorne von links): Sven Neeb, Volker Leikauf, Simon Kretschmer, Christian Wallrapp, Max Wassermann, Marc Krätzer (Spieler-Trainer), Daniel Burkard, Flo Feser, Maximilian Stanetter, Dominik Will, Nico Scheller, Patrick Kräml. Es fehlen: Stefan Väth und Sebastian Schömig. FOTO: FRANK SCHEURING Quelle: Main Post

 

Feststimmung


 

Nun hat auch Maidbronn sein Oktoberfest. Möglich machte dies der SV Maidbronn. Kurzerhand wurde die Turnhalle zum Festzelt umdekoriert, Bürgermeister Burkard Losert durfte das erste Fass anstechen. Schon an der Fassgröße lässt sich erkennen, dass sich das erste Maidbronner Oktoberfest nicht mit dem Original in München messen kann. Aber es war gut besucht, die Musik genauso laut und die Gäste gingen begeistert mit. Man schwang das Tanzbein und verteilte viele Küsschen. Kurzum es herrschte eine gelöste Stimmung. Im Bild: (von links) Bürgermeister Burkard Losert, Norbert Fischer, SV-Vorsitzender Horst Lochner und Florian Fischer beim Bieranstich.    

Text und Foto: KURT MINTZEL


Neuwahlen der Vorstandschaft

Es war eine schwere Geburt die Neuwahl der Vorstandschaft bei der Generalversammlung des SV Maidbronn. Der seit 22 Jahren amtierende 1.Vorstand Horst Lochner wollte sein Amt niederlegen. „Es fehlt die Ordnung im Verein und im letzten Jahr wurde viel zu viel hinter meinem Rücken gemauschelt,“ begründete Lochner seinen Entschluss. Die 49 anwesenden Mitglieder wollten es nicht glauben, dass „ihr Kandidat“ nicht mehr antreten will. Hinzu kam, dass auch der 2.Vorsitzende Willi Bender ebenfalls nicht mehr kandidierte. Der SV Maidbronn ohne Vorstandschaft? Undenkbar- und es bedurfte großer Überredungskunst  Lochner wieder umzustimmen. Großer Beifall brauste auf und die 49 Mitglieder waren mehr als froh über diese glückliche Wendung.

Vorher gab es einen Jahresrückblick. Der SV Maidbronn hat derzeit 474 Mitglieder- ein Schwund von ca. 100 Mitgliedern innerhalb der letzten zehn Jahre. Die Veranstaltungen wie Sportfeste, Herbstfest und Weihnachtsfeier waren gut besucht. Der Verein hat vier Abteilungen: Fußball (Florian Fischer), Gymnastik (Anita Senger), Tischtennis (Jochen Klaffke) und die Faschingsgilde. Letztere ist eine sehr rührige Abteilung, die auch die meisten Neuzugänge zu verzeichnen hat, so deren Leiter Robert Meißner.

 

BU: Die Neuwahlen ergaben: (v.l.) Wolfgang Laug, Robert Meißner, Patrick Kräml, Anette Arnold, Kevin Laug, Michael Scheller, Anita Senger, Mark Krätzer, Marliese Hart, Florian Fischer, Oliver Voll, Doris Meißner, 3.Bürgermeister Harald Schmid, 1.Vorsitzender Horst Lochner. Der Posten des 2.Vorstands ist noch vakant.

Text und Bild: Kurt Mintzel

 
 

Bausünde oder nicht?

Offener Pavillon am Maidbronner Sportgelände soll beseitigt werden

Ab wann ist eine vom Gesetzgeber so genannte „ortsfeste bauliche Anlage“ überhaupt eine solche? Darüber streitet sich seit geraumer Zeit Horst Lochner, seines Zeichens Vorsitzender des Sportvereins Maidbronn, mit der Bauaufsichtsbehörde des Landratsamtes Würzburg.

Die idyllische Sportanlage an den vom Bezirk Unterfranken genutzten Fischteichen im Rimparer Ortsteil Maidbronn wurde vor Jahren errichtet, um dem immer größer werdenden sportlichen Aktivitäten der Fußballabteilung Rechnung zu tragen. Hier trainieren und spielen Kinder- und Jugendmannschaften, und auch die Erste Mannschaft trägt hier ihre Heimspiele aus, wenn auf dem bekannten Hauptsportplatz des SV der Rasen nicht benutzbar sein sollte. Um auf dem etwa 300 Meter weiter weg gelegenen Zweitplatz den Gästen eine Infrastruktur zu bieten, hatte Lochner neben den üblichen WC-Anlagen und Gerätelagern einen nach allen Seiten offenen Pavillon errichtet.

Dieser ist mit vier Metallstangen im Boden verankert, kann bei Bedarf aber auch abmontiert werden. Das Dach ist eine stabile Holzkonstruktion, ebenso die massive Sitzgruppe, auf der Besucher der Sportanlage mitgebrachte Speisen und Getränke verzehren können. Genau diese Sitzgruppe ist der Bauaufsicht ein Dorn im Auge. Nachdem Lochner schon wegen eines Bauwagens und einer Holzhütte, die ebenfalls auf dem Gelände von ihm errichtet worden waren, Ärger bekommen hatte, will das Landratsamt auch die Entfernung des offenen Pavillons – eben weil er laut Aussage der Behörde eine „ortsfeste bauliche Anlage“ sei.

Bauwagen und Holzhütte hat der Sportvereinsvorsitzende widerwillig und nach Androhung von Zwangsgeldern beseitigt. Beim Thema Pavillon stellt sich Lochner allerdings stur. „Das als festes Bauwerk zu bezeichnen, halte ich doch für sehr übertrieben.“ Offiziell sei die Bausünde bei einem Vororttermin durch Mitarbeiter des Landratsamtes „entdeckt“ worden. „Da passt aber anscheinend irgendeinem Mitbürger was nicht,“ so der streitbare Vereinsvorstand. Horst Lochner vermutet nämlich andere Hintermänner hinter der plötzlichen Aktivität der Bauaufsicht.

Bis spätestens zum 5. Dezember sollen die Dachkonstruktion auf Stelzen und die Sitzgruppe abgebaut sein. Doch Horst Lochner will nicht klein bei geben. „Ich warte ab, was passiert,“ sagt der rüstige Senior und genießt so lange die bei schönem Wetter einzigartige Atmosphäre an seinem Sportplatz.

Quelle: Main Post (chk)

 

Künftige Arbeit stellt die Weichen
Mitgliederversammlung beim SV Maidbronn

 

Fast 500 Mitglieder hat der Sportverein Maidbronn (SV), also ungefähr die Hälfte der Einwohner des Rimparer Ortsteils. 62 Mitglieder konnte Horst Lochner, erster Vorstand des rührigen Vereins zur Jahreshauptversammlung begrüßen.

Wie in fast jedem Verein, so hat auch der SV damit zu kämpfen, dass sich seine Mitglieder eher für die Praxis – sprich: den Sportbetrieb – als für die Theorie in Form von Berichten der Vorstandschaft über das abgelaufene Geschäftsjahr interessieren.

Lochner äußerte darüber deutlich seine Meinung. „Eigentlich sollte die Teilnahme für jedes Mitglied eine selbstverständliche Pflicht sein. Um so mehr, als es hier ausdrücklich gilt, eigene Rechte wahrzunehmen,“ so der erste Vorsitzende in seiner Begrüßung.

Nicht nur die Leistungen der Vergangenheit stünden auf dem Prüfstand. Ebenso wichtig, meist sogar wesentlich bedeutender sei die künftige Arbeit, für die hier die entscheidenden Weichen gestellt würden. Um so mehr dankte Lochner den Anwesenden, die damit ihr Interesse am Vereinsgeschehen sichtbar zum Ausdruck brächten.

Lochners anschließender Bericht über die Festaktivitäten und Arbeiten, die im Jahr 2007 abgehalten und durchgeführt worden sind, fiel sehr ausführlich aus. Er betonte, dass ohne die Feste und ohne die Bewirtschaftung der Bürgerstube manches finanziell nicht zum Tragen gekommen wäre.

Auf dem Trainings- und Ausweichplatz wurde in kleinem Rahmen die Fertigstellung des Geräteraums mit einer Einweihungsfeier für alle Helfer durchgeführt. Kassier Thomas Müller legte einen ausgeglichenen Kassenbericht vor, die einzelnen Abteilungsleiter gaben ausführliche Berichte ihrer Abteilungen ab.

Auch Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft wurden bei der Jahreshauptversammlung des SV Maidbronn vorgenommen (von links): Horst Lochner (35 Jahre Mitglied), Günter Troll (25 Jahre), Reinhard Feser (35 Jahre), Siglinde Will (40 Jahre), Monika Nuß (30 Jahre), Wilhelm Bender (40 Jahre), Horst Bergauer (25 Jahre), Gertraud Weis (30 Jahre), Sieglinde Heid (30 Jahre), Angela Walter (30 Jahre), Erika Ries (30 Jahre) und Patrizia Geissler (15 Jahre).  FOTO CHRISTIAN KELLE

 

Vorsitzender war richtig sauer

Schwacher Besuch bei der Generalversammlung des SV Maidbronn
Es ist schon frustrierend, wenn der Vorsitzende des SV Maidbronn, Horst Lochner, zur Generalversammlung bittet und von 520 Mitgliedern - und damit gehört jeder zweite Maidbronner dem SV an - nur 38 kommen. Aber es kam noch schlimmer: 23 wurden wegen einer anstehenden Ehrung angeschrieben und aufgefordert zur im Übrigen gut vorbereiteten Versammlung zu kommen; Ergebnis: Vier waren erschienen. Kein Wunder, dass der Vorsitzende sauer war.

Ein ausführlicher Bericht zeigte die Aktivitäten im Jahre 2006 auf. Lochner betonte, dass vieles nicht möglich wäre, wenn man nicht die verschiedenen Feste "durchziehe" beziehungsweise die Bewirtschaftung der vereinseigenen Bürgerstube nicht das entsprechende Geld einbringt.

Auf dem neuen Trainings- und Ausweichplatz konnte das WC mit Geräteraum fertig gestellt werden. Die Baukosten beliefen sich auf rund 30.000 Euro. Die feierliche Übergabe soll zusammen mit allen freiwilligen Helfern im Frühjahr ausgerichtet werden. Versöhnliche Worte des Dankes gab es für die Rentnertruppe, die keine Arbeit scheut, wann auch immer sie gebraucht werden, so Lochner.


Nur vier der 23 geladenen Mitglieder des SV Maidbronn erschienen zur Ehrung (von links): Vorsitzender Horst Lochner, Reinhold Brand, Andreas Ullrich (beide 40 Jahre beim SV), Robert Meißner und Michael Ditzel (beide 25 Jahre).
 
Quelle: Main Post, Kurt Mintzel